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Here I am

AUSTRALIEN,

der trockenste, flachste, heisseste, ausgedoerteste, unfruchtbarste und klimatisch aggressivste aller bewohnten Kontinente.

Nach einer langen und aufregenden Anreise bin ich endlich angekommen, nachdem ich in Stuttgart die (vorerst) letzten Traenen vergossen habe. Dann ging es los und es war bis Singapour auch alles kein Problem. Nach 15 Stunden Flug hatte ich zunaechst 5 Stunden Zeit den Flughafen zu erkunden. 10 Minuten bevor mein Gate schloss, ging ich mit vollster Ueberzeugung hier richtig zu sein, durch den Sicherheitscheck. Als man dann schliesslich mein Ticket pruefte, stand fest, dass ich im falschen Gate bin. Es gab zwei Flieger, die zu gleichen Zeit nach Darwin flogen und ich hatte nicht auf die richtige Airline geachtet. Ich rannte los, und rannte und rannte... 10 min, dann eine Dursage mit meinem Namen. Durchgeschwitzt und mit knallrotem Kopf, sass ich nun endlich im richtigen Flieger. Anschliessend hatte ich weitere 4 Stunden Flug vor mir. Jedenfalls kam ich am 5. September um 5.30Uhr an und es war geschafft. Ich bin am anderen Ende der Welt. Im Shuttle zu meinem hostel bemerkte ich, dass ich meinen 300 Seiten dicken Lonely Planet Reisefuerer, im Fugzeug hatte liegen lassen. Da ich erst um 14.00 Uhr einchecken konnte bummelte ich durch das gemuetliche, schoene, nicht all zu grosse, Staetchen Darwin. Dazu hatte ich noch nette Gesselschaft aus England gefunden.

Nun ist es hier mein zweiter Tag und ich kann Euch sagen: it's really nice here! Ich war sogar schon am Strand und bin in das super warme Meer gegangen. Habe bis jetzt noch keine furcherregenden Tiere gesichtet. Also: ist alles gar nicht so schlimm! Ich verabschiede mich...

 

7.9.07 04:11


11.9.07 11:58


Mein Trip an die Gold Coast

Nach einer Woche Darwin hatte Ich Janna von Sylt kennengelernt. Wir hatten uns auf anhieb super verstanden und beschlossen eine Zeit lang zusammen zu reisen. Beide wollten wir an die Ostkueste. Auf unseren Aushang, den wir in saemtlichen Hostels in Darwin, ans blackboard hiengen, meldeten sich kurze Zeit spaeter 3 deutsche Jungs. Wir packten unsere Sachen und am naechsten Tag gings los.

Hier eine kurze Auflistung der Leute, welche am ueber einwoechigen Trip an die Ostkueste beteiligt waren: Janna, Svenja, Vanessa, Jakob, Holger, Joel, Marc, Ich und 3 Autos. Ein BMW und 2 Jeeps. Unser erstes Ziel war der Kakadu National Park, welches wir an diesem Tag nicht mehr erreichten. Wir hatten es relativ gemuetlich angehen lassen, bis dann die Sonne unterging. Da bei Deammerung viele Kanguruhs ueberfahren werden mussten wir uns einen Schlafplatz suchen. Wir hatten ja starke erfahrene Jungs dabei und somit einen schoenes Plaetzchen mitten im Bush ausgesucht. Irendwo im Nirgendwo. Vor zu grosser Angst, nicht zu wissen was nachts in diesem Bush so passiert, beschlossen wir Maedels im Auto zu schlafen. Am naechsten moergen hatten wir alles ueberstanden und es war wunderschoen alles bei Tageslicht zu sehen. In  den naechsten zwei Tagen erlebten wir Dinge, welche kaum bzw. nur sehr schwer zu realisieren waren. Ich sah so wunderschoene Orte, welche man, wenn ueberhaupt, von Postkarten kennt. Und zum ersten mal Krokodile in voller Aktion. Spinnen erlebte ich hautnah auf Jannas Hand beim Fruehstueck und auf saemtlichen Toiletten. Nicht jeden Tag hatten wir die Moeglichkeit zu duschen und hatten somit alle so pechschwarze Fuesse. Letztendlich gar nicht schlimm, weil jeder gleich aussah. Natur pur, eben. Eine Belohnung gab es fast taeglich. Kristallklares Wasser in Form eines Felsbeckens oder als gigantischen Wasserfall. Weisse verlassene Straende und noch viel mehr Unbeschreibliches. Bin eimal um halb sieben Uhr morgens aufgestanden und an den See gelaufen, an welchem wir gecampt hatten, da es das groesste Bsuhfeuer der lezten 50 Jahre gegeben hat. Dort sah ich die Sonne aufgehen und beobachtete die Kanguruhs in freier Wildbahn. Ich kann euch sagen, dass war so schoen. Zum Abendessen bekamen wir dann Besuch von einem schwarzen Bulle. Wir hatten ein  Lagerfeuer gemacht und unser Lager herum aufgeschlagen. Ich spielte ein wenig Bullenfluesterin, sodass wir Alle in Ruhe schlafen konnten. So ein Bulle ist mir lieber wir jegliche Art von Spinnen und Schlangen, welche ich mittlerweile schon mehr als genug gesehen habe. Insgesamt waren wir eine Woche und einen Tag unterwegs. Davon Habe ich 6 mal im BWM uebenachtet und zwei mal im Zelt. Das Auto war wirklich komfortabel, durch das, dass wir die Sitze komplett flach stellen konnten, war es fuer mich und Janna wie ein Doppelbett.

Nachdem wir ueber 3000 Kilometern Strecke zurueckgelegt hatten, sind wir Alle heil an der Ostkueste in Townsville angekommen. Nach einer weiteren Uebernachtung an einem Truckstop sind wir jetzt in Cairns. Dort goennten wir uns erstmal (weil wir so spaet abends nichts anderes gefunden hatten) ein super luxurioeses Hostel fuer 27,- au dollar per night. Das war nach diesem Trip genau das Richtige. Haben nach dieser Nacht aber auch schon wieder in ein anderes gewechselt (fuer 19,-). Nun werde ich hier mal nach jobs umschauen, in der Hoffnung etwas auf einer Farm zu finden. Was ich nicht gerne erzahele, aber ich mach es trotzdem, weil es etwas Besondferes ist...Ich habe heute zum ersten mal Australischen Regen erlebt.

So ein kleiner teil meines Weges liegt hinter mir. Nun geht Er weiter und Ich werde Euch bald Weiteres berichten.

24.9.07 06:04